Freitag, 14. März 2014

Eis-Cider aus Quebec: exklusiv und teuer

Eis-Cider ist im kanadischen Quebec eine Spezialität, von der jährlich nur wenige tausend Liter hergestellt werden. Einen aktuellen, empfehlenswerten Bericht dazu gibt es bei Spiegel-Online, den wir an dieser Stelle weiterempfehlen möchten:

Eis-Cidre aus Kanada: Ist der süß
(spiegel.de)

Wer selber einmal Eis-Cider unkonventionell und auf die schnelle probieren möchte: Den Cider (am besten stillen Cider nehmen) in einer Schüssel komplett im Tiefkühlschrank gefrieren lassen. Dann auftauen lassen. Zuerst taut der Saft und der Alkohol wieder auf. Ist der Cider halb aufgetaut, das restliche Eis entfernen, da es hauptsächlich Wasser enthält - übrig bleibt das "Cider-Konzentrat". Prost!


Mittwoch, 5. März 2014

Fish-Cakes: Frikadellen der Extraklasse

Pünktlich zur Fastenzeit unser englisches Fischrezept: Fishcakes von den Kanalinseln. Die Kanalinseln sind bekannt für Ihre Fish-Cakes. Keine Sorge, die Cakes sind nicht süß - vielmehr handelt es sich dabei um Fischfrikadellen der Extraklasse.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Fischfilet (gehäutet), z.B. Kabeljau oder Rotbarsch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 350 ml Weißwein (natürlich nehmen wir bei Cider & more Cider)
  • 500 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • je nach Vorliebe 15 g Petersilie, Estragon oder Dill
  • 1 Ei
  • 50 g Mehl
  • 50 g Semmelbrösel
  • 20 g Butter
  • 50 ml Milch
  • 1 Messerspitze Muskat
  • je 1 Prise Peffer und Salz

Zubereitung:


Kartoffeln kochen. Währenddessen den Fisch im Cider dünsten sowie die kleingehackte Zwiebel in etwas Butter glasig anbraten.

Wenn die Kartoffeln gar sind mit Milch und Butter vermengen und zu einem Brei stampfen, dann den Fisch und die Petersilie zugeben und weiterstampfen.

Daraus Frikadellen formen und mit Mehl, Semmelbrösel und dem geschlagenen Ei panieren. Die Cakes 30 Minuten abkühlen lassen, anschließend bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.

 

 

Dip: 

Dazu einen Joghurt-Dip reichen (aus Joghurt, Senf, Mayonaise, Dill, Salz und Pfeffer). Original Brown Sauce passt aber auch gut (wenn man auf Brown Sauce steht) .Die klassische Variante wird gerne auch mit Kräutermayonaise serviert.

 

Beilagen:

Oft wird grüner Spargel empfohlen, wir haben uns für die bodenständigere - und englischere - Variante mit Erbsen und Bratkartoffeln entschieden.

Freitag, 28. Februar 2014

Ciderpops: Der Untergang der Cider-Kultur?

Cider in einem englischen Supermarkt
Was macht einen guten Cider aus? Wo liegt die Grenze zwischen einem "richtigen" Cider und einem Produkt, dass sich Cider schimpft? Da in England alles Cider heißen darf, was mindestens ca. 30% fermentierten Apfelsaft enthält, schlagen sich auf der Insel Ciderfreunde - und solche, die sich dafür halten - gerne mal die Köpfe ein, wenn es um dieses Thema geht - bildlich gesprochen, versteht sich.

Einer der meiner Meinung nach renommiertesten Vorreiter für den Erhalt der Ciderkultur ist der "Cider Pilgrim", dessen Blog ein absolutes Muss für alle Cider-Freunde ist. Hunderte von Cidern werden dort getestet, es findet sich aber auch Grundsätzliches zum Thema.

In seinem neuesten Hintergrund räsoniert der Pilgrim über die Zunahme von Fruit Ciders und Low Alcohol Ciders: Sind das die billigen Alkopops von morgen? Degeneriert der Begriff Cider zusehends? Glauben die meisten Kunden tatsächlich, dass Industrieware der typische Cider schlechthin ist? Was der Pilgrim von dieser Entwicklung hält, ist unbedingt lesenswert (am besten gleich den Blog abonnieren!):

Mittwoch, 19. Februar 2014

Cider: Hausmarken englischer Supermärkte


Viele Verbraucher wissen inzwischen, dass günstige No-Name-Produkte bzw. sogenannte Hausmarken großer Supermarktketten oft von bekannten Markenherstellern produziert werden. Deren Produkte sind allerdings oft deutlich teurer - selbst, wenn es ein und dasselbe ist. In Großbritannien ist das nicht anders, auch dort gibt es dieses Phänomen - auch bei Cider. Zu den großen Supermarktketten zählt dort unter anderem neben Sainsbury's und Waitrose auch Tesco:

1. und 3. Cider von links: Tesco Hausmarken, daneben entsprechende Pendants
Kenner sehen natürlich sofort, was da Sache ist – zumal Thatchers in Somerset sitzt und Westons in Herefordshire. Supermarktcider muss daher nicht unbedingt schlechter sein als die Markenware – beim nächsten Englandtrip daher einfach auf die Flaschenform achten … übrigens: beim aktuellen Preisvergleich schneiden die Supermarktcider rund 15 % günstiger ab als die Pendants aus den "Mutterhäusern".

P.S: Cider and more kann momentan leider keine Discounter-Marken importieren – zumal deren günstiger Einkaufspreis wohl nicht an uns weitergegeben würde.
 

Donnerstag, 16. Januar 2014

Crabbie's Ginger Beer: jetzt bei Cider & more

Zugegeben: jetzt im Winter wird's still im Cider-Blog. Einzige Ausrede: bevor ich Blödsinn poste, schweige ich lieber. Wir von Cider and more werden jedenfalls gespannt abwarten - und fleissig mitmischen - in Bezug darauf, was die neue Season so mit sich bringt in Sachen Cider. Der deutsche Markt bleibt auf jedenfall spannend: klein, überschaubar, aber sehr dynamisch wachsend. Mal sehen, wie lange Bulmers, Magners und Kopparberg noch die nationale Kneipenszene beherrschen. Wir halten mit Gwynt und Thatchers dagegen - denn Qualität muss nicht teuer sein.


Etwas neues bringt aber auch der Januar: Ab sofort bieten wir die komplette Produktpalette von Crabbie's Original Alcoholic Ginger Beer bei Cider & more an. Warum Ginger Beer? Zum einen: warum nicht? Zum anderen: um das "& more" im Firmennamen ein klein wenig mehr zu gewichten - und weil Ginger Beer hierzulande noch exotischer ist als Cider ... und weil Crabbies's keine Discounter-Plörre ist  .... es gibt also jede Menge Gründe! Außerdem ist jetzt auch die schottische Seele im Sortiment präsent. In diesem Sinne - einfach mal probieren!

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Selbst gemacht: Cider-Punsch

Cider-Punsch

Ein köstlicher Munter-Macher gerade in der kalten Jahreszeit: Cider-Punsch ist eine hervorragende, vor allem aber auch alkoholärmere Alternative zum klassischen Glühwein - und schnell selbst gemacht.
 
Zutaten für 4 Tassen:
  • 1 Liter Cider (medium/sweet, z.B. Gwynt y Ddraig Orchard Gold)
  • 2 Stangen Ceylon-Zimt
  • 8 Nelken
  • 4 Sternanis
  • 8 Teelöffel Honig
Mulled Cider gibt es auch fix und
fertig von Aspall - bei Cider and more
allerdings erst wieder Ende 2014.
  

Cider in einen Topf geben, zusammen mit den Gewürzen. Am besten geben Sie die Gewürze in einen Gewürzbeutel, allerdings sind die in Deutschland nur schwer zu bekommen. Ansonsten lassen Sie den Punsch zum Schluss durch ein Sieb abseihen. Honig dazugeben. Das Ganze bis max. 80° C erwärmen, nicht kochen. Regelmäßig umrühren, damit sich der Honig verteilt.

Frisch servieren, evtl. mit frisch geschlagener Sahne garnieren. Wenn's stärker sein soll, können Sie mit der Zugabe von Apfelbrandy bzw. Calvados (ersatzweise Rum) experementieren.

 

Samstag, 16. November 2013

Neu im Sortiment: Carling British Cider




Carling British Cider: Carling produziert eigentlich Bier - folgt inzwischen aber ebenfalls dem unter britischen Brauereien angesagten Trend, Cider auf den Markt zu bringen. In dem Fall geht das unserer Meinung nach in Ordnung: Carling ist zwar kein Aspall, aber ein netter, leichter Cider (4.5%) für zwischendurch, mit säuerlich-erfrischenden Noten von Coxs und Granny Smith im Abgang - was nicht heißen soll, dass der Saft dieser Sorten tatsächlich vertreten wäre.

Eine nette Werbung gibt's übrigens auch auf Youtube: