Mittwoch, 20. Februar 2013

Cider im Eis - oder umgekehrt

Mal ganz unter uns: Der Winter ist nicht unbedingt die klassische Hochsaison für Cider. Bei Minusgraden soll es tatsächlich Zeitgenossen geben, die einem Glühwein aus dem Tetra-Pack den Vorzug geben. Wie kann man nur ... echte Cider-Freunde ficht das jedenfalls nicht an, Stichworte: Cider-Punsch oder Mulled Cider - ein Rezept dafür gibt's zum Beispiel bei uns von Cider and more: der Cider-Punsch. Der Wermutstropfen an der Geschichte: Als Grundlage nimmt man dafür am Besten still Cider; die Cider, die wir anbieten, sind dagegen zur Zeit alle sparkling, sprich mehr oder weniger mit Kohlensäure versetzt - und somit zum Durchglühen eigentlich viel zu schade. Sie tun es aber auch.

Wenn es so richtg knackig kalt ist - so ab minus 10 Grad abwärts - gibt's auch eine andere Alternative, die von innen wärmt: Ice-Cider. Man nehme zum Beispiel 2 Liter Cider, fülle ihn in einen Topf und stelle diesen über Nacht auf Balkon oder Terrasse. Wir haben das mit dem Gold Medal von Gwynt einmal ausprobiert. Über Nacht hatte sich logischerweise eine dicke Eisschicht aus Wasser gebildet. Nachdem die entfernt war - am besten mit einem Bratwender vorsichtig abheben - blieben noch 0,9 Liter Cider-Konzentrat übrig - denn Alkohol gefriert ja bekanntlich weniger schnell als Wasser. Und dieses Konzentrat schmeckt richtig, richtig geil ... aber Vorsicht: Es schädelt auch ordentlich. Wie viel Prozent dieses Konzentrat unterm Strich hat, kann man als Laie nur grob hochrechnen. Egal, Hauptsache, Spaß gehabt - Cheers!

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